Am 21. Mai stimmt das Schweizer Stimmvolk über das revidierte Energiegesetz ab. Der Bundesrat hat eine Strategie entwickelt, mit welcher er eine nachhaltige Energieversorgung der Schweiz gewährleisten will. Die Arbeitsgemeinschaft Klima, Energie und Umwelt AKU der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA hält diese Strategie für sinnvoll und empfiehlt die dafür nötige Gesetzesrevision am 21. Mai anzunehmen.

Das neue Energiegesetz ist ein wichtiger erster Schritt für die Umsetzung der langfristigen Energiestrategie des Bundes. Diese Strategie zielt darauf ab den Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien wie Wasser, Sonne, Wind, Geothermie und Biomasse zu fördern. Aus Sicht der Nachhaltigkeit und des Verwaltungsauftrags des Menschen sei das Energiegesetz ein Schritt in die richtige Richtung, sagt Werner Hässig, Präsident der AKU.

Den Schöpfungsressourcen Sorge tragen
Die AKU spricht sich für einen überlegteren Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen aus: Dem haushälterischen Umgang mit den Schöpfungsressourcen kommen wir mit der Gesetzesrevision einen Schritt näher, weil der Verbrauch von Kohle, Erdöl, Erdgas und Atomstrom reduziert wird. Dies ist auch ein Akt der Nächstenliebe, denn damit werden unsere Kinder und die benachteiligten Menschen in vielen Teilen der Erde weniger durch die von uns verursachten Umweltprobleme bedrängt. Zudem reichten die Vorräte länger. Die AKU engagiert sich daher für ein JA zur Energiestrategie 2050 und zum revidierten Energiegesetz.

Unterstützung auf vielen Ebenen
Wie kürzlich bekannt wurde, findet die Energiestrategie auch bei einer kirchlichen Koalition breite Unterstützung. Die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax der Schweizer Bischofskonferenz, der Ausschuss für Kirche und Gesellschaft der Evangelisch-methodistischen Kirche, der Synodalrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Waadt und der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK haben ihre Unterstützung für die Energiestrategie 2050 bereits öffentlich gemacht. Auch die Kampagne «StopArmut» der SEA unterstützt die von Bund verfolgte Strategie. Zudem sind weitere Institutionen daran entsprechende Stellungnahmen vorzubereiten.

Kontakte
Werner Hässig
Präsident AKU
Tel. 044 940 74 15
haessig@sustech.ch

Marc Jost
Generalsekretär SEA
Tel. 076 206 57 57
m.jost@each.ch

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