Politisches Engagement lohnt sich. Der Bundesrat hat entschieden, eine für J+S Verbände nachteilige Verordnungsänderung doch nicht in Kraft zu setzen. Dieser erfreuliche Entscheid kam dank breitem Widerstand während der Vernehmlassung zustande. Die SEA und andere haben im Sommer 2017 zu politischem Engagement aufgerufen. Dutzende Einzelpersonen, Verbände und Kirchen sind dem Aufruf gefolgt.

 

In der geplanten Ergänzung von Artikel 12 der Sport-Förderverordnung war vorgesehen, dass nur jene Jugendverbände J+S-Partner sein können, die Subventionen nach Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KJFG) erhalten. Für jene christlichen Jugendverbände, die seit 2014 vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) nicht mehr subventioniert werden, hätte diese Ergänzung den «automatischen» Ausschluss aus J+S nach sich gezogen. Die SEA berichtete darüber.

 

Für die konkrete Zusammenarbeit zwischen dem BASPO und den vom Ausschluss betroffenen christlichen Verbänden ändert sich mit diesem Entscheid vorerst nichts. Unter der Koordination des SEA Jugendbeauftragten laufen die Verhandlungen mit dem BASPO weiter. Anfang 2018 soll ein neuer Dachverband gegründet werden, dank dem die ausgeschlossenen Jugendverbände wieder J+S-Leiter ausbilden und ihre Ortsgruppen J+S-Lager durchführen können.

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Zum Dossier: «#wirsindauchJugendundSport»

 

Kontakt
Andi Bachmann-Roth
Jugendbeauftragter SEA
Tel. 079 413 32 09
abachmann-roth@each.ch