Werdenberg - Sektion des Monats Januar 2012

Heinz Jakob ist Pastor der Pfimi Buchs und hat mit einem Team die Aktion Gratishilfe für die Allianz-Sektion Werdenberg organisiert. Die Kickoff-Veranstaltung für das Projekt fand in der Allianzgebetswoche 2011 statt. Das Interview führte Thomas Beerle.
TB: Die Aktion Gratishilfe fand im September 2011 statt. Habt ihr den Start des Projektes bewusst in die Allianzgebetswoche gelegt?
HJ: In der Aktion Gratishilfe geht es darum, die Welt durch tätige Liebe zu erreichen. Wir haben darum bewusst die Gebetswoche mit der Aktion verbunden. Die Liebe für die Menschen wächst zuerst im Gebet. Aus dem Gebet entsteht die Motivation zu helfen. Und es geht ja nicht nur um eine Einzelaktion, sondern einen dienenden Lebensstil der Christen.
TB: Wie haben die Leute aus den Gemeinden reagiert?
HJ: Sehr positiv. Schon in der Kickoff-Veranstaltung spürten
wir viel Bereitschaft und Motivation, für das Projekt zu beten und sich konkret
dafür einzusetzen. Viele reagierten etwa so: Das ist eine gute Sache, da machen
wir mit.

TB: Wie verliefen die Vorbereitungen, worauf habt ihr
geachtet?
HJ: Ich hatte ein tolles motiviertes Vorbereitungsteam zur Seite. Das ganze Projekt zu organisieren und es einfach zu halten – dass es natürlich über die Beziehungsnetze fliesst - war dann schon eine Herausforderung. Wir waren dankbar um die Unterstützung und die Impulse von den Leuten von Campus für Christus/ Aktion Gratishilfe Schweiz.
TB: Wie hat die Bevölkerung auf das Projekt reagiert?
HJ: Ich denke, die Bevölkerung hat das Projekt gut wahrgenommen. Neben der Flyerwerbung, Werbeblachen und Zeitungsberichten hatten wir einen Stand am Buchserfest, wo wir Ballone für die Aktion verteilten. Unsere Leute bekamen sehr gutes Feedback von den Passanten – es ist offensichtlich positiv, wenn sich die Kirchen für ihre Mitmenschen engagieren. Die Hilfe konkret anzunehmen – das ist allerdings eine andere Sache, da taten sich die Leute eher schwer.
TB: Etliche Leute haben sich dann doch gemeldet. Wie haben die Mitarbeiter ihre Einsätze erfahren?
HJ: Der Auswertungsabend war voller positiver Geschichten. Die Helfer waren ermutigt bis begeistert. Solche, die sich zunächst gefragt hatten, ob das mit dieser Gratishilfe klappt, waren überrascht. Die Leute waren vielleicht zu Beginn etwas ängstlich, doch dann entwickelte sich eine gute Beziehung. Man kommt einander schon nahe, wenn man in einem Privathaushalt arbeitet, z.B. aufräumt oder putzt.
TB: Und wie geht es weiter nach der Aktion?
HJ: Als Allianz Werdenberg haben wir bereits entschieden, dass wir die Aktion im kommenden September wiederholen. Die Bevölkerung hat das Projekt nun kennengerlernt, ist etwas warm geworden. Wir möchten das nutzen, um die Liebe Gottes in weitere Häuser hineinzutragen!







