Grenzüberschreitende Hoffnung in und für Europa

Ein Teil des SEA-Teams vertiefte an der Hope-Konferenz der Europäischen Evangelischen Allianz EEA in Albanien die Beziehungen zu den europäischen Partnern. Persönliche Eindrücke von Beat Ungricht, Jaël Gerber, Egzon Shala und Peter Wilburg zeigen: Sie haben nicht nur «Hoffnung in unsicheren Zeiten» – so das Konferenzthema –, sondern auch neue und gestärkte Beziehungen, Begeisterung für Gottes Wirken in Europa sowie einige Aufgaben mit nach Hause gebracht. 

Die etwa alle drei bis vier Jahre stattfindende Konferenz «Hope for Europe» der EEA bringt jeweils ein paar Hundert Leitende aus der evangelischen Szene Europas zusammen. Sie dient dem Ziel, sich europaweit zu vernetzen, voneinander zu hören und zu lernen, füreinander zu beten und sich gemeinsam besser dafür einzusetzen, dass noch mehr Menschen quer durch den Kontinent Hoffnung in Jesus Christus finden.  

Ein Beispiel dafür ist die Gründung des «One People Network», eines interkulturellen Netzwerks auf Ebene der EEA, das Menschen unterschiedlicher Herkunft, Nationen und Kulturen miteinander verbindet. «Die Vision ist ein Europa, das durch Menschen aus allen Nationen, Völkern und Sprachen, die Jesus Christus nachfolgen, verändert wird», sagt Egzon Shala. Der interkulturelle Beauftragte der SEA baut das europäische Netzwerk mit auf. Zahlreiche Gespräche, Gruppendiskussionen und Workshops in Albanien hätten ihm gezeigt, dass interkulturelle Fragen in ganz Europa von grosser Bedeutung und Dringlichkeit sind. Gleichzeitig sei deutlich geworden, welche vielfältigen Chancen und Herausforderungen sich daraus für Kirchen und Gemeinden ergeben. 

Hoffnung durch Begegnungen und Gebet 

Ein weiteres Highlight waren die Einblicke in die verschiedenen europäischen Länder. Die SEA-Jugendbeauftragte Jaël Gerber schaut zurück: «An zwei Abenden haben wir für alle Länder Europas gebetet. Jede Nation hatte einen Tisch mit lokalen Gegenständen, Spezialitäten und Gebetsanliegen vorbereitet. Es hat mich berührt, wie wir füreinander im Gebet einstehen und anderen einen kleinen Einblick in unser Land geben konnten.» Dadurch kam auch zum Ausdruck, was Gott in Europa durch seine Kirche bewirkt. «Das hat viele hoffnungsvolle Perspektiven vermittelt», so Peter Wilburg, der bei der SEA für Marketing und Beziehungsmanagement verantwortlich ist. «Für mich gehörten die persönlichen Begegnungen – ob geplant oder ungeplant – zu den wertvollsten Momenten und Erkenntnissen der Konferenz.» 

Länderübergreifender Austausch von Ressourcen und mehr  

Auch der SEA-Präsident Beat Ungricht erlebte wertvolle «Beziehungsmomente, die der Heilige Geist eingefädelt hat, in denen wir Herzen teilen und miteinander beten konnten». Er initiierte ein Treffen unter den Anwesenden aus Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH) und berichtet: «In den regelmässigen sogenannten DACH-Treffen teilen wir, wie es uns persönlich geht, was uns als Landes-Allianzen beschäftigt und wie wir Trends in unseren Ländern wahrnehmen und einschätzen. Wir besprechen gemeinsame Projekte – wie zum Beispiel die Allianzgebetswoche – und tauschen miteinander Ressourcen aus. Es ist sehr bereichernd, im deutschsprachigen Europa gemeinsam unterwegs zu sein.» 

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