«International Leaders Meeting» vernetzt Leitende mit Migrationshintergrund

21 Leitungspersonen mit Migrationshintergrund, die in der Schweiz eine geistliche Schlüsselrolle einnehmen, trafen sich auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Interkulturell der Schweizerischen Evangelischen Allianz im Bundeshaus in Bern zum «International Leaders Meeting». Im Zentrum standen die Vernetzung der internationalen Leitenden, das gemeinsame Gebet und die gegenseitige Unterstützung – vertieft durch geistliche Impulse, einen Bibeltext und gemeinsamen Lobpreis.

Schon zu Beginn wurde bei einer Vorstellungsrunde die Vielfalt der Teilnehmenden auf eindrückliche Weise sichtbar. Marc Jost, Nationalrat der EVP, war vor Ort der Gastgeber. Er gab Einblick in aktuelle politische Themen und Entwicklungen, für die im Anschluss gemeinsam gebetet wurde. Weiter bot Teferi Kassa wertvolle Einblicke in die Geschichte, Entwicklung und konkrete Gebetsanliegen äthiopischer und eritreischer Gemeinden in der Schweiz, ebenso Gerardo Frühwirth in spanischsprachige Gemeinden. Es war ermutigend zu hören, wie Gott unter diesen Bevölkerungsgruppen in der Schweiz gewirkt hat und weiterhin wirkt.

Neben den inhaltlichen Impulsen wurde auch die Bewegung «Kirche für Andere» vorgestellt, die zum aktiven Mitgestalten einlädt. Stéphane Klopfenstein und Egzon Shala präsentierten die Vision und Anliegen der SEA-RES und luden dazu ein, dass sich noch mehr internationale Gemeinden ihr anschliessen.

Am Nachmittag förderte Gruppenarbeit den Austausch über aktuelle Herausforderungen in den Gemeinden: Wie gelingt ein Generationenwechsel? Wie können wir generationsübergreifend Gemeinde leben? Wie können wir eine gesunde Theologie für alle Generationen in der Gemeinde kultivieren? Wie können wir finanzielle Ressourcen in der Gemeinde aufbauen und diese dann gezielt einsetzen?

Die drei gemeinsamen Anliegen des Treffens:

  1. Einheit fördern
    Leiterinnen und Leiter aus verschiedenen Kulturen lernen sich besser kennen. Vertrauen wird gestärkt und die Vernetzung wächst.
  2. Erweckung
    Gebet hat einen zentralen Platz. Die internationalen Leitenden treten gemeinsam für verschiedene Anliegen ein. Sie sind überzeugt, dass internationale Gemeinden eine wichtige Rolle in Gottes Mission in der Schweiz haben.
  3. Einander unterstützen
    Die Leitenden setzen sich für gesunde Gemeinden ein. Dabei unterstützen sie sich gegenseitig in aktuellen Themen und Herausforderungen – auch im verantwortungsvollen Umgang mit gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz, wie Datenschutz oder Kinderschutz.
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