Bundesrätlicher Bericht würdigt kirchliches Engagement für Geflüchtete

Wenn geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in der Schweiz privat untergebracht waren, wirkte sich dies tendenziell positiv auf ihre Integration aus. Ein kürzlich vom Bundesrat verabschiedeter Bericht zeigt die Bedeutung des vor vier Jahren auch stark von Kirchen aus dem Netzwerk der Schweizerischen Evangelischen Allianz getragenen Unterstützung für ukrainische Geflüchtete.

«Mittlerweile sind rund 30’000 geflüchtete Personen aus der Ukraine in der Schweiz registriert. Gut 1000 von ihnen konnten durch Privatpersonen des Projekts kirchen-helfen.ch untergebracht werden. Dieses Netzwerk der SEA-Basis arbeitet dafür mit rund 100 Kirchgemeinden zusammen und hat aktuell noch Kapazitäten für nochmals 1500 Flüchtlinge.» So schrieben wir in einer Mitteilung vom 13. April 2022 auf unserer Webseite. Viele kirchliche Verantwortungsträgerinnen und -träger, aber auch Privatpersonen aus den Gemeinden bauten damals umgehend und unkompliziert Hilfsangebote auf.

Insbesondere, dass viele ihre Türen geöffnet und Menschen privat Unterkunft geboten haben, erweist sich nun als wertvoll. Dies habe den Geflüchteten dabei geholfen, den Alltag in der Schweiz zu bewältigen, und sich in der Tendenz auch positiv auf die soziale, sprachliche, kulturelle und berufliche Integration ausgewirkt, heisst es in dem Bericht. Für die SEA bringt dies eine schöne Wertschätzung für all die Menschen im Land zum Ausdruck, die aus Nächstenliebe selbstlos gehandelt haben und bis heute geflüchtete Menschen begleiten.

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