Kirchen öffnen ihre Türen zum nationalen Trauertag

Bild: Mike Labrum auf Unsplash

Die Brandkatastrophe in Crans Montana in der Neujahrsnacht mit 40 Todesopfern und über 100 Verletzten zumeist jüngeren Alters hat auch das Team der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, Christinnen und Christen aus dem SEA-Netzwerk im ganzen Land tief betroffen gemacht. Sie schliessen sich mit den Kirchen der Schweiz der Einladung des Bundesrats an, am Freitag, 9. Januar, einen nationalen Trauertag abzuhalten. 

Als Schweizerische Evangelische Allianz sind wir tief betroffen vom Leid, welches durch das Unglück in Crans Montana über viele Familien hereingebrochen ist. Ihnen gilt unser tiefes Mitgefühl. Wir machen uns eins mit den Angehörigen der Opfer, den Verletzten und allen Trauernden und bringen den Schmerz und das Nicht-Verstehen vor Gott. Er möge ihnen in seiner grossen Liebe begegnen, Trost und Hoffnung schenken. 

Gemeinsam für die Menschen da sein 

Am kommenden Freitag werden um 14.00 Uhr in der ganzen Schweiz die Kirchenglocken läuten, während in Martigny eine offizielle Gedenkzeremonie stattfindet. Als Zeichen des gemeinsamen Innehaltens und der landesweiten Verbundenheit laden der Bundesrat und die Landes- wie Freikirchen die Bevölkerung ein, eine Schweigeminute dem Gedenken an die Verstorbenen, der Solidarität mit den Verletzten und ihren Angehörigen sowie dem Dank an alle Einsatzkräfte zu widmen, die mit grossem Engagement zur Bewältigung der Krise beitragen. Dies sind insbesondere Rettungskräfte, Menschen im medizinischen, psychologischen, seelsorglichen Dienst, aber auch die politischen Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger. 

Kirchen sind ein Ort, um die persönliche Betroffenheit, Fragen, die Trauer aber auch die Ohnmacht vor Gott auszudrücken. Die SEA lädt daher auch die Kirchen in ihrem Netzwerk und darüber hinaus ein, anlässlich des Gedenktages ihre Türen zu öffnen, um Raum für Gebet, Stille und Trauer zu ermöglichen. Im Idealfall kann auch eine seelsorglich geschulte Person präsent sein für ein Gesprächsangebot. Je nach den örtlichen Gegebenheiten bietet sich die Gelegenheit, sich als lokale Kirchen vor Ort zusammenzutun und gemeinsam Menschen willkommen zu heissen, die ein offenes Ohr oder die Stille suchen. 

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